Architektur der Stadt
...bestimmt die Einzigartigkeit des Stadtbildes.

Pelohausen ist eine der vielfältigsten Städte im Gebiet Architektur: Zwischen dem ältesten noch komplett erhaltenen Gebäude und dem modernsten Wolkenkratzer liegen rund 1200 Jahre.

 

Wir stellen Ihnen hier die verschiedenen Baustile und -Epochen vor und geben dazu Beispiele aus Pelohausen.

 


Romanik

Gebaut von 950 bis 1250 n. Chr.

Typisch:
Auffällige starke, massive Wände und wenige, kleine Öffnungen/Fenster
Rundbogen und Kreuzrippengewölbe

Beispiel:
Aus der Romanik ist einzig der Kirchenbau der evangelischen Pelokirche (erbaut 851 bis 886) vollständig erhalten geblieben.

 

 


Gotik

Gebaut von 1250 bis 1520 n. Chr.

Typisch:
Hohe Türme, Rippengewölbe
Spitzbogige Fenster (Rosetten) und Türen

Beispiele:
Der Polosdom ist der größte Vertreter der gotischen Baukunst (in Pelonien). Er wurde zwischen 920 und 940 erbaut, gehört daher nur aufgrund seines Turmes, den seitlichen Rippengewölben und den spitzbogigen Türen und Fenstern zur Gotik.

Das “Palsdorfer Haus” ist eines der schönsten spätgotischen Bürgerhäuser; es wurde 1464 errichtet.

Zeitlich sind auch die Gebäude der Speicherstadt, entstanden um 1370, der Gotik einzuordnen, wobei aber nur die Giebel und die Jahreszahlen davon zeugen, schließlich war die Speicherstadt zur Zeit der Hanse eine reine “Nutz”-stadt, sprich Lagerort für die verschiedensten Waren und Gegenstände aus aller Herren Länder.

 

 


Renaissance

Gebaut von 1400 bis 1620 n. Chr.

Typisch:
Horizontale, Gesimse, Säulen und Reliefs
Aufleben der antiken Baukünste

Beispiele:
Das Pelohausener Rathaus beherbergte nach seiner Erbauungszeit (998) die Königsversammlung und danach den Bundestag bis 1965; erst danach wurde ein eigenes Gebäude für die Volksvertreter erbaut. Eigentlich stammt das Rathaus aus der Romanik, jedoch machten die Wettereinflüsse und ein Großbrand im Jahre 1543 das Rathaus baufällig und es wurde eine neue Fassade und ein passendes Innenleben nötig. So entschloss man sich die Aussenfassaden dem neuen Renaissance-Stil anzupassen und die Inneneinrichtung zu verändern.

Die PelOper, die Staatsoper, wurde aufgrund der steigenden Beliebtheit von Musik und den Komponisten zu dieser Zeit nötig. Daher beschloss die Stadt, einen zeitgenössischen Bau in Auftrag zu geben. So wurde innerhalb von 5 Jahren 1760 das Opernhaus fertig. 1962 wurde die Oper einer dringenden Renovierung unterzogen, wobei aber das Aussehen und die Funktionen beibehalten wurden.

 

 


Barock

Gebaut von 1600 bis 1770

Typisch:
Rundungen und Schwünge im Grundriss und ovale Fenster
Prunkreiche Darstellungen insbesondere Kirchen

Beispiel:
Das ehemalige Rathaus bzw. die heutige Verwaltung von Pingofurt geschieht bis heute in einem 1770 fertiggestellten Fachwerkhaus aus der Barocken Bauzeit.

 

 


Jugendstil

Gebaut um Jahrhundertwende 1900

Typisch:
Verzierungen mit stark bwegtem, linearen Schwung
Verwendung kostbarer Materialien

Beispiel:
Der Pelohausener Hauptbahnhof spiegelt den Jugendstil wieder. Er wurde aufgrund fehlender Verbindung in den Süden in Richtung Pela, Bergheim und Pelis 1918 gebaut und 1920 fertiggestellt. Heute ist er nach dem Bergheimer Hbf der verkehrsreichste Bahnhof im Land.

 

 


Moderne Baukunst

Gebaut ab 1920 bis heute

Typisch:
Bevorzugte Verwendung von Stahl, Beton, Glas und Holz als Baumaterialien
Neuer Umgang mit historischen Stilen in Innenausbau und Design

Beispiele:
Die Hochhäuser der Bürostadt Pingofurt gehören der Modernen an. Große, mehrstöckige, kantige oder auch runde, “glasumrahmte” Gebäude prägen das Viertel.

Der Pelohausener Leuchtturm gehört zeitlich ebenfalls zur Modernen, weist aber aufgrund seiner Eigenschaft als Leuchtturm nur geringe Stilweise auf; einzig die Bauweise aus Stahl und Glas lässt die Moderne vermuten... Er scheint zeitlos zu sein.

 

 

Wie man sehen kann, prägt das Pelohausener Stadtbild eine vielseitige Architektur und spiegelt vielerorts den Einfluss der Zeit wieder.